Worldcup Offenburg 2008

Worldcup Offenburg 2008

Nicht sehr erfreulich verlief für mich der Heimweltcup in Offenburg. Schon die ganze Woche über laborierte ich an einer Erkältung rum, sodass ich schon das Training vergangene Woche nicht wie geplant durchziehen konnte.
Zwar war ich mir noch am Morgen nicht sicher ob ich das Rennen fahren sollte, doch da es ja gerade um die Olympiaquali geht, wollte ich nichts unversucht lassen.
Doch blieb es dann leider auch bei einem Versuch. Beim Start hatte ich schon Probleme an die Spitze zu kommen. Während der ersten zwei Runden kämpfte ich noch mit mir. Gegen Ende der zweiten Runde hatte ich das Gefühl, langsam meinen Rhythmus zu finden und einen guten Tritt zu finden. Doch währte das nicht lange, schon in der dritten Runde verließen mich die Kräfte. So entschloss ich auszusteigen, um mich nicht total in ein Loch zu fahren.

Worldcup Offenburg 2008

Nach diesem Rennen habe ich beschlossen beim nächsten Weltcup in Madrid nicht an den Start zu gehen. Ich werde nun erst mal Ruhe einschalten bis ich wieder vollkommen gesund und belastbar bin. Denn wenn ich jetzt wieder zu früh zu viel mache, kann es sein, dass wieder das gleiche passiert wie letztes Jahr. Und aus dem letzten Jahr habe ich zu der Sache dazugelernt.
Gewonnen hat Irina Kalentieva vor Marie Hélène Premont und Ren Chenguan.

Worldcup Houffalize

Nachdem es mir vergangene Woche schon fast etwas zu öde und langweilig daheim war, war in Houffalize einiges los. Nicht nur dass jetzt der Ernst der Sasion begann- es erwartete uns auch eine böse Überraschung am Samstagmorgen. Wir saßen gerade beim Frühstück, als einer unserer Betreuer feststellte, dass unsere Bikes aus dem Hotel gestohlen wurden. Lediglich Gunn-Rita’s waren noch da und auch die Hardtails von José und Ralph, welche in einem Nebenraum standen. Alle andren Fullys und Hardtails waren weg. Meine beiden auch. Unfassbar, wie dreist Menschen sein können.
So wurde erst mal die Polizei gerufen und den restlichen Morgen waren wir erst mal damit beschäftigt zu regeln wer wo noch einen fahrbaren Untersatz herbekommt. Zum Glück hatten Moritz und ich noch je ein Hardtail vom lezten Jahr zu Hause, das wir dann von Freiburg bringen lassen konnten. Merida Holland half mir dann für das Training am Samstag auch noch aus, sodass ich wenigstens mal einen Blick auf die Strecke werfen konnte. Und die gefiel mir sehr gut. Zwar kante ich sie noch sehr gut aus den letzten Jahren, doch da es in Houffalize ausnahmsweise mal geregnet hat, machten mir die doch etwas aufgeweichten Downhills gleich doppelt Spaß.

Das Rennen selber lief dann zwar vom Ergebnis her nicht ganz nach meinen Vorstellungen. Doch da ich schon letzte Woche im und nach dem Training etwas komische Beine hatte, war das für mich nicht allzu verwunderlich. Doch war ich mit meinem 20. Platz letztendlich doch ganz zufrieden. Denn wenn man bedenkt wie schlecht es mir letztes Jahr ging ist das schon mal ein großer Schritt nach vorne. Und außerdem war das ja erst der erste Weltcup- folgen noch vier…:-) (für die Olympia-Quali).
Gewonnen hat Ren Chenguan vor Irina Kalentieva und Marie-Hélène Premont.

Meine Team-Bikes für 2008

Hallo lieber MTB-Freude,

anbei stelle ich Euch mal ein paar Bilder meiner neuen Teambikes online…

MERIDA FLX Team Carbon
Teambike 2008

Gabel: Manitou R7
Umwerfer: SRAM Xgen
Schaltwerk: SRAM X0 Blackbox
Bremshebel: Tektro carbon
Bremsen: Tektro
Kurbeln: FSA K-Force Mega Exo Carbon
Kette: SRAM PC 991
Innenlager: FSA MegaExo
Naben: DT 240s
Speichen: DTMesserspeichen
Felgen: Alexrims
Kassette: SRAM
Reifen: Maxxis
Lenker: FSA K-Force OS Flat, Carbon
Vorbau: FSA OS-115
Steuersatz FSA
Sattel: SManie
Sattelstütze: FSA K-Force
Pedale: Shimano M 540
Gewicht: 9,5 kg

MERIDA NINETY-SIX Team
Teambike 2008

Ausstattung s. Hardtail
Dämpfer: DT-Swiss

MERIDA Scultura FLX Team
Teambike 2008

Gabel: Merida Carbon
Umwerfer: SRAM Rival
Schaltwerk: SRAM Force
Schalthebel: SRAM
Bremsen: Tektro Carbon
Kurbeln: FSA K-Force Carbon
Kette: SRAM
Innenlager: FSA MegaExo
Naben: Alexrims
Speichen: Alexrims
Kassette SRAM
Reifen: Maxxis Hors Categorie
Lenker: FSA Carbon
Vorbau: FSA
Steuersatz: FSA
Sattel: SManie
Sattelstütze: FSA K-Force
Pedale: Shimano PD 6610

Mehr Infos findet Ihr wie immer natürlich auf meiner Seite unter www.nina-wrobel.de :-)

Viele Grüße aus Houffalize,
Eure Nina

MTB-BUNDESLIGA MÜNSINGEN 2008

Blick auf die evangelische Kirche Münsingens

Nachdem ich das Rennen in Winterthur abgehakt hatte, versuchte ich vergangene Woche das beste aus dem Training zu machen. Einerseits fühlte ich mich die ganze Zeit total müde und deshalb hab ich beschlossen nicht mehr allzu viel zu trainern. Andererseits hatte ich am Mittwoch einen Leistungstest, der mir eine sehr gute Form bestätigte. Somit ging ich das Rennen in Münsingen mit etwas gemischten Gefühlen an. Am Tag vor dem Rennen ging gar nichts, die Beine waren wie zu, und auch beim Warmfahren war es nicht wirklich besser. Doch ließ ich mich davon nicht entmutigen.

Fachwerkhaus im Ortskern Münsingens

Da das Starterfeld sehr stark besetzt war, war mir jedoch gleich klar, dass es im Rennen ganz schön zur Sache gehen würde.
Der Sartschuss fiel und ich kam erst mal ganz gut weg. Doch nach dem ersten Gerangel hatte ich dann Probleme mich voll zu belasten, platzierte mich aber immerhin unter den ersten 10.

MTB-Bundesliga Münsingen 2008

Ich bekam zusätzlich noch Seitenstechen, die mich die ersten zwei Runden quälten. Doch ab der dritten Runde lief es dann immer besser. Das Seitenstechen ging weg und ich hatte das Gefühl immer mehr Gas geben zu können. Mit den technischen Passagen kam ich bestens zurecht, sie machten sogar richtig Spaß. In den folgenden drei Runden kämpfte ich noch mit Ivonne Kraft, Blaza Klemencic und Lene Byberg um Positionen. Schließlich konnte ich Lene und Blaza hinter mir lassen.

...wenige Meter vorm Zieleinlauf

In der letzten Runde kam ich auch an Ivonne immer näher ran, doch blieb sie bis zum Schluss vor mir. So wurde ich siebte, was mich doch recht zufrieden stellte. Da es Runde für Runde besser ging ist das schon mal ein gutes Zeichen und so hab ich ein gutes Gefühl für die kommenden Weltcups.
Gewonnen hat Sabine Spitz, vor Sabrina Enaux und Irina Kalentieva.

Ich auf der Rolle beim Ausfahren nach dem Rennen

Swisspowercup Winterthur 2008

Ein Rennen zum Abhaken. Schon kurz nach dem Start beim ersten Anstieg merkte ich, dass ich nicht wirklich Gas geben konnte. Ich hoffte zwar, dass sich das im Rennverlauf bessert, aber so hart ich auch kämpfte, wurde ich nur noch langsamer. Das Rennen aufzugeben wäre keine gute Lösung gewesen und so beschloss ich ein akzeptables Tempo und einen Rhythums zu finden und zu Ende zu fahren. Letztendlich kam ich dann als 10. mit ca 8 Minuten Rückstand ins Ziel.
Nun bleibt mir nur geduldig sein, das Rennen abhaken und hoffen, dass es nächstes Wochenende in Münsingen wieder besser geht. Gewonnen hat mit einem Sart-Ziel Sieg Marousia Rusca vor Petra Henzi und Adelheid Morath.

SWISSPOWERCUP BUCHS 2008

Swisspowercup Buchs 2008 Nina Wrobel MULTIVAN MERIDA

Das letzte Mal war ich vor 3 Jahren in Buchs am Start. Somit kannte ich die Strecke bereits und da ich immer sehr erfolgreich dort war, habe ich nur gute Erinnerungen an dieses Rennen.
Das Wetter war erstaunlich gut, dafür dass bis vor kurzem noch winterliche Temperaturen bei uns herrschten. Das Rennen der Damen war u.a. mit Sabine Spitz, Irina Kalentieva und Petra Henzi stark besetzt.

Swisspowercup Buchs 2008 Nina Wrobel MULTIVAN MERIDA

Vom Start weg fühlte ich mich sehr gut und konnte gleich ordentlich Tempo machen. Die erste Runde beendete ich als Führende und auch in der zweiten Runde war ich noch vorne. Keine Ahnung was mit mir da los war, aber es lief einfach. In der dritten Runde kamen dann Maroussia Rusca und Irina Kalentieva immer näher von hinten an mich ran. Sie überholten mich schließlich und ich hatte Schwierigkeiten ihnen zu folgen. Ich beschloss einfach mein Tempo weiter zu fahren und nicht zu überdrehen. Das war gut so. Zwar wurde ich bis Ende des Rennens noch von Adelheid Morath, Petra Henzi und Sabine Spitz überholt, doch konnte ich mein erstes Cross Country Rennen der Saison immerhin als 6. mit Rundenbestzeit in der ersten Runde beenden. Damit war ich sehr zufrieden.

Swisspowercup Buchs 2008 Nina Wrobel MULTIVAN MERIDA

Wenn ich jetzt noch das richtige Training draufsetze, dann kann ich hoffentlich bald das Anfangstempo von heute halten.

Swisspowercup Buchs 2008 Nina Wrobel MULTIVAN MERIDA

Nach dem letzten Jahr war das Rennen heute für mich ein sehr erfolgreicher Auftakt und durch die ersten zwei schnellen Runden als Führende konnte ich zeigen, dass ich zurück bin und wieder schnell fahren kann.

Swisspowercup Buchs 2008 Nina Wrobel MULTIVAN MERIDA

Gewonnen hat dann Irina Kalentieva vor Maroussia Rusca und Adelheid Morath.

Swisspowercup Buchs 2008 Nina Wrobel MULTIVAN MERIDA

Über einen Besuch auf meiner Seite freue ich mich natürlich sehr!
Dort steht Euch auch ein Gästebuch zur Verfügung: www.nina-wrobel.de :-)
Bis Münsingen wünsch ich Euche alles Gute,
Eure Nina

RUND UM SCHÖNAICH 2008

Wie auch in den letzten Jahren startete ich auch dieses Jahr beim „Ostermontagsrennen“. Der erneute Wintereinbruch hierzulande sorgte für eisig kalte Temperaturen, sodass wir sogar mit langen Klamotten an den Start gehen mussten. Glücklicherweise schaute aber die Sonne etwas durch die Wolken und auch von Schnee sind wir verschont worden.

Nina Wrobel2

Das Feld der Frauen war sehr stark besetzt, sodass schon von Beginn an klar war, dass es ein spannenedes Rennen werden würde. So war es dann auch. Es gingen immer wieder Attacken, bis sich Ende der vierten Runde eine vierköpfige Spitzengruppe absetzen konnte. Ich fühlte mich zwar sehr gut im Rennen, doch hatte ich keine Ambitionen dort mitzugehen. Das wäre zu hart gewesen. So hielt ich mich im Hauptfeld und nutzte den Zielberg jeweils um mich vorne zu zeigen.

Nina Wrobel3

In der vorletzten Runde bekamen wir dann überraschenderweise durchgesagt, dass wir anstelle der sieben nur 6 Runden fahren müssten- wohl wegen des heranziehenden Schneesturms. So war das Rennen nach gut eineinhalb Stunden schon zuende, was mir auch nicht unrecht war. Am Zielberg versuchte ich noch einmal alles, verlor aber etwas den Überblick, da wir von hinten vom Männerfeld aufgefahren wurden. Doch immerhin passierte ich dann als 12. die Ziellinie und konnte somit als beste Mountainbikerin mein erstes Rennen der Saison beenden.

Nina Wrobel4

ES GEHT AUFWÄRTS…

Nachdem ich von Malle zurückgekommen bin, hab ich erst mal nen kurzen Abstecher ins Allgäu zu meiner Familie gemacht. Eine superschöne Trainingstour durch’s Allgäu und an den Bodensee gab mir nach der Mallorca-Misere wieder richtig Motivation für’s Training. Denn es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich hätte meinen Urlaubsantrag für’s Sommersemster wieder zurückgezogen. Doch hab ich grad nochmal die Kurve gekriegt und nun endgültig wieder alles in Richtung Olympiaquali ausgerichtet.

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Von dem Zeitpunkt an konnte mich dann nichts mehr vom Training abhalten. Nicht einmal der plötzliche Wintereinbruch Anfang März. Dadurch dass Freiburg und seine Umgebung so geniale Trainingsbedingungen auf der Starße und vor allem auch im Gelände bietet, zog mich nichts von zu Hause weg. Ich hatte einfach richtig viel Spaß am Training und ich merk auch, dass es so langsam richtig voran geht und der Druck kommt.
Nun steht auch schon bald das erste Rennen an. Ich freu mich schon total drauf, am Ostermontag beim Straßenrennen in Schönaich am Start zu stehen. Mal schaun wie’ s läuft :-)

Eure Nina

Trainingslager Mallorca 2008

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Auf Mallorca angekommen, erwartete uns erst mal traumaftes Wetter. Strahlend blauer Himmel und angenehm warme Temperaturen. Ideal also für unser bevorstehendes Pressecamp mit den zahlreichen Fotoshootings. Das Programm mit den Journalisten war recht vollgepackt, sodass wir kaum Zeit hatten zu trainieren, doch gehört das eben auch zum Job. Und Spaß gemacht hat es auch.

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Was uns allerdings den Spaß etwas verdorben hat, war ein zielmlich hartnäckiges Grippevirus, das im Team und auch unter den Leuten des Radveranstalters Philip’s Bike Team hier im Hotel sein Unwesen getrieben hat. Erst war unser Manager Andi krank, dann Oli, Gunn-Rita und weitere.
Natürlich hatte ich gehofft, verschont zu bleiben. Doch als wir dann endlich das Trainingslager starten konnten, merkte ich schon bei meiner ersten Trainingseinheit dass etwas nicht stimmte. Und als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich mit Fieber im Bett.
Drei Tage lag ich dann erst mal flach und nach 6 Tagen ohne Rad konnte ich endlich mal wieder eine erste Trainingseinheit satrten- auf der Rolle. Denn das schöne Wetter hatte sich mittlerweile verabschiedet. Stattdessen hängten dicke Regenwolken am Himmel. Tags drauf sah es nicht besser aus.

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Doch wenigstens die letzten beiden Tage die ich auf Mallorca verbracht habe, strahlte die Sonne mit voller Kraft. So konnte ich noch zwei schöne, wenn auch noch nicht allzu lange Trainingseinheiten auf der Insel genießen.
Zwar hatte ich gehofft mit einigen Trainingskilometern in den Beinen und guter Form nach Hause fliegen zu können, doch werde ich mich was die Form betrifft wohl noch etwas gedulden müssen…

Mein aktuell in der “bike sport news” veröffentlichtes “Winterview” mit Erhard Goller könnt Ihr nun auch auf meiner Hompage nachlesen. Klickt dazu einfach hier.

Viele Grüße,
Eure Nina

Nina Göhl: DAS ENDE EINER KARRIERE…

und ihre Fortsetzung als Nina Wrobel:

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Oliver Wrobel und ich haben uns an diesem Wochenende das Jawort gegeben. Der Gang zum Standesamt fand am 23.November 2007 statt. Die kirchliche Trauung, welche für uns beide einen höheren Stellenwert hat, wurde tags drauf am Samstag, den 24. November 2007 zelebriert. Ausgiebig gefeiert haben wir mit unseren Familien und Freunden in der Nähe von Schwäbisch Hall, dem Heimatort von Oliver..
Wir möchten nun gemeinsam unseren Lebensweg gehen und auf jeden Fall dem Radsport treu bleiben, der für uns beide ja ein großer Bestandteil im Leben ist. Wichtig ist uns dabei jedoch, dass Beruf und Privatleben getrennt werden.

Ich bereite mich momentan in den Farben des Multivan- Merida Biking Teams auf die Qualifikation für die olympischen Spiele in Peking vor und Oliver wird weiterhin für das selbe Team als Physiotherapeut und Race-Manager tätig sein.
Einige Impressionen der Hochzeit werde ich Euch in den nächsten Tagen auf meiner Internetseite www.nina-wrobel.de noch zu Sehen geben :-)

Bis bald!
Eure Nina

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